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 In vierter Generation betreiben wir, die Gebrüder Mathias und Maximilian Finkler, die Produktion von feinsten Edelbränden. Im kleinen Örtchen Strinz-Margarethä, in der Nähe der Hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, stehen inzwischen über 150 familieneigene Obstbäume, welche das komplette Obst für unsere Destillate liefern. Im Jahre 1987, nachdem wir aus dem Saarland hier her kamen, hat unser Vater die erste Streuobstwiese angelegt, die im Moment den Hauptteil der Rohstoffe liefert. 2015 begann nun schon die Anlage der Wiese Nummer vier, welche in sechs bis acht Jahren erste nennenswerte Erträge liefern wird. Die Anlage und Pflege erfolgt nach den aktuellsten Kenntnissen aus dem naturnahen Landschaftsobstbau, welche Maximilian als zertifizierter Landschaftsobstbauer mitbringt.

Auf den Einsatz von Chemikalien und Pestiziden zur Baum- und Obstbehandlung wird komplett verzichtet. Stattdessen werden größtmögliche Anstrengungen zur Förderung von Nützlingen und der Herstellung des ökologischen Gleichgewichts unternommen. Dazu gehören der Bau von Insektenhotels, das Aufhängen von Nistkästen und Aufstellen von Sitzstangen für Vögel und die Anlage von Stein- und Reisighaufen. Zusätzlich werden an jungen Bäumen in den ersten Jahren nach der Pflanzung Schädlinge regelmäßig von Hand entfernt.

Die Ernte erfolgt durch die Familie komplett in Handarbeit. Bei Früchten wie Mirabelle oder Speierling kann sich diese über bis zu vier Wochen erstrecken, da tagtäglich nur die vollreifen Früchte aufgelesen werden, die vom Baum abfallen. Ein Arbeitsaufwand, welchen kein industrieller Betrieb abbilden kann.

Beim Einmaischen der Früchte liegt der Fokus auf absolut sauberer Arbeit. Keine faule Frucht, kein Blatt, kein Stiel oder sonstige Verunreinigungen gelangen in die Maische. Jede einzelne Frucht geht durch unsere Hände. Dies und die Verarbeitung von ausschließlich vollreifen Früchten bilden die Basis für ein Spitzen-Destillat.

Die Veredelung der Maische erfolgt dann - in bester Tradition - in Otzenhausen im Saarland, dem Ursprungsort der Familie Finkler. Dort steht die Brennerei, in der schon der Urgroßvater seine Maische destillierte. Das korrekte Abtrennen von Vor- und Nachlauf liegt in der Hand des Brenners und entscheidet maßgeblich mit über die Qualität des Endproduktes. Auch hier gilt unser Credo: Klasse statt Masse!

Auf Aromazusätze und Schönungsstoffe, wie sie in der Industrie Anwendung finden, um ein immer gleich schmeckendes Destillat zu erzeugen, wird selbstverständlich komplett verzichtet. Dies kann man sehr schön an unserem Mirabellenbrand schmecken. Die Früchte hierfür liefert ein einziger Baum (Mirabelle von Nancy), das Endprodukt schmeckt - bedingt durch die Witterung im Jahresverlauf, welche den Zuckergehalt und das Aroma der Frucht mitbestimmt - in jedem Jahr anders.

Alles in allem können wir so unseren Kunden mit einer Palette von 27 verschiedenen Bränden ein von Grund auf ehrliches, regionales Produkt bieten, das seinesgleichen sucht!